(von Sophia Zeeb)
Wir trafen uns zu dem Auslandslehrgang mal wieder ziemlich früh. Alle waren bereit, los zu fliegen, aber wir erwarteten eine schlechte Nachricht. Unser Flug hatte 2 Stunden Verspätung.
Als wir dann endlich in den Flieger gestiegen sind hat es auch nicht mehr lange gedauert bis wir in Antalya ankamen. Ein Bus brachte uns dann zum Hotel. An diesem Tag konnten wir kein Golf mehr spielen, also machten wir einen Regeltest.
An den nächsten Tagen spielten wir bis es dunkel wurde. Wegen der Zeitverschiebung von einer Stunde konnten wir bis 18 Uhr spielen. Das war zwar ziemlich anstrengend, aber es machte allen Spaß. Die Sonne schien fast den ganzen Tag lang. Und jeder unterschätzte die Sonne und saß am nächsten Tag mit einem Sonnenbrand am Frühstück.
Auf der riesigen Anlage des Golfplatzes Lykia Links konnte man toll trainieren. Auf der Driving Range stellten die Trainer uns immer eine kleine Herausforderung und auf dem Platz hatten wir mit den Grüns und den Bunkern zu kämpfen. Es gab viele Topfbunker, die teilweise doppelt so tief waren wie die Bunker bei uns in Deutschland. Einige Kaderspieler von uns konnten nicht mal etwas sehen, wenn sie drin standenJ. Der Donnerstag war ein sehr harter Tag für uns. Morgens spielten wir ein 18-Loch-Zählwettspiel und als wir fertig waren, hatten wir eine halbe Stunde Zeit und dann hatten wir schon die nächste Startzeit. Wir spielten in Dreier-Teams einen Scramble. Das machte allen Spaß und es war eine sehr gelassene Runde.

Am Freitag war der Tagesablauf ziemlich entspannt für uns und die Trainer. Jeder von uns musste noch einmal überlegen was er trainieren wollte, und dann eine Aufgabe aus diesem Bereich aussuchen, die die ganze Mannschaft (mit den Trainern) für eine halbe Stunde machen sollte. Nach dem Mittagessen haben wir auf der Hotelanlage Fitnessübungen gemacht. Als wir mit den Übungen fertig waren, haben ein paar noch Fußball gespielt und die anderen sind ans Meer gegangen und sind dort ins eiskalte Wasser gesprungen. Am letzten Trainingstag, dem Samstag, hat jeder noch einmal ein oder zwei Aufgaben bekommen aus dem Bereich, in dem es nicht so geklappt hat.
Wie jeder Lehrgang hatte auch diese Trainingswoche ein Ende. In dieser Woche haben wir viel Erfahrung gesammelt und Neues dazugelernt.
Am Sonntag sind wir dann um 3 Uhr morgens zum Flughafen gefahren. Diesmal lief alles nach Plan und wir kamen um 9 Uhr in Deutschland an. Unsere Eltern warteten schon und wir freuten uns, wieder zu Hause zu sein. Wir hoffen, dass der nächste Lehrgang genau so spannend und lustig sein wird wie dieser.
